Probezeitbeurteilung Excel - Kostenlose Vorlage
Excel-Vorlage für strukturierte Probezeitbeurteilungen mit Bewertung, Status, Empfehlung und Verlauf für HR und Führungskräfte.
Diese Excel-Vorlage hilft dir, Probezeitgespräche strukturiert zu dokumentieren, Bewertungen nachvollziehbar festzuhalten und die Entscheidung über das Ende oder die Fortsetzung der Beschäftigung sauber vorzubereiten.
Die Datei enthält das Blatt Probezeitbeurteilungen mit Bewertungsfeldern, den Auswertung-Tab für Kennzahlen sowie eine Anleitung mit kurzer Bedienhilfe. Automatisch berechnet werden Gesamtbewertung, Erfüllungsgrad in Prozent und der aktuelle Probezeitstatus.
Gedacht ist die Vorlage für HR, Führungskräfte und Geschäftsführung in Betrieben mit einzelnen oder mehreren laufenden Probezeiten. Sie ersetzt aber weder eine rechtssichere Kündigungsprüfung nach KSchG und BGB noch die Beteiligung des Betriebsrat bei mitbestimmungspflichtigen Themen.
Die wichtigsten Vorteile dieser Excel-Vorlage
- Gesamtbewertung aus fünf Kriterien auf einen Blick statt verstreuter Notizen.
- Erfüllungsgrad % macht die Einschätzung in Prozent vergleichbar.
- Der Probezeitstatus zeigt sofort, ob die Probezeit läuft, endet oder bereits überschritten ist.
- Mit der Dokumentation in einem Blatt reduzierst du Rückfragen bei 1:1-Gesprächen und in Personalakten.
- Die Vorlage schafft eine einheitliche Grundlage für Führungskraft, HR und Geschäftsführung.
- Die Auswertung hilft dir, mehrere Probezeiten parallel zu vergleichen und Engpässe früh zu erkennen.
- Saubere Struktur senkt das Risiko von lückenhaften Beurteilungen, die später vor dem Arbeitsgericht angreifbar werden.
Schritt-für-Schritt-Anleitung
- Trage auf dem Blatt Probezeitbeurteilungen Personalnummer, Name, Abteilung, Standort, Eintrittsdatum und Probezeitende ein.
- Bewerte die fünf Kriterien mit Punkten von 1 bis 5. So entsteht eine einheitliche Skala für alle Beschäftigten.
- Ergänze Vorgesetzte/r, Bemerkung und letzte Beurteilung. Diese Felder brauchst du später für das Gespräch und die Dokumentation.
- Prüfe das Blatt Auswertung. Dort erkennst du, wie viele Beurteilungen erfasst sind und wie sich die Bewertungen verteilen.
- Nutze die Anleitung als Orientierung, wenn du die Vorlage im Betrieb erstmals einführst oder an deine Prozesse anpasst.
- Speichere das Ergebnis nach dem Gespräch in der Personalakte und dokumentiere die nächste Frist, wenn die Probezeit verlängert oder ausgewertet wird.
Enthaltene Funktionen
So nutzt du die Vorlage im Personalalltag
Das sagt das Arbeitsrecht zur Probezeit
Diese Fehler kosten im Betrieb richtig Geld
So wird aus Excel ein belastbares System
Häufige Fragen zu dieser Vorlage
Nach § 622 Abs. 3 BGB darf die Probezeit höchstens 6 Monate betragen. In dieser Zeit gilt eine verkürzte Kündigungsfrist von 2 Wochen. Die Vorlage hilft dir, das Probezeitende sichtbar neben dem Eintrittsdatum zu führen.
Nein. Die Excel-Datei dokumentiert und strukturiert nur die Beurteilung. Ob eine Kündigung wirksam ist, hängt unter anderem von KSchG, BGB, der Betriebsgröße und der Betriebszugehörigkeit ab. Die Vorlage reduziert Dokumentationslücken, ersetzt aber keine rechtliche Prüfung.
Wenn im Betrieb ein Betriebsrat existiert, können Beurteilungsgrundsätze und technische Systeme zur Leistungskontrolle nach § 87 BetrVG mitbestimmungspflichtig sein. Dann sollte das Schema vor der Einführung abgestimmt werden, damit es später keinen Streit über die Anwendung gibt.
Die Vorlage arbeitet mit fünf Kriterien: Fachkompetenz, Arbeitsqualität, Teamfähigkeit, Zuverlässigkeit und Lernbereitschaft. Jedes Kriterium wird von 1 bis 5 bewertet. Aus diesen Werten berechnet das Blatt automatisch die Gesamtbewertung und den Erfüllungsgrad.
Für kleine und mittlere Betriebe ist die Vorlage bis ungefähr 50 laufende Fälle sehr gut nutzbar. Darüber wird die manuelle Pflege schnell unübersichtlich, vor allem wenn mehrere Personen Daten ändern. Dann ist eine Übergabe an HR-Software oder DATEV oft die sauberere Lösung.
Für die Personalakte brauchst du vor allem die dokumentierte Beurteilung, das Ergebnis des Gesprächs, das Probezeitende und die nächste Maßnahme. Achte dabei auf DSGVO und BDSG § 26, also Zweckbindung, Datenminimierung und geregelte Zugriffsrechte. Die Excel-Datei ist ein Arbeitsmittel, kein offenes Sammelbecken für alles.